Das Europäische Parlament äußert Besorgnis über die Verschlechterung der demokratischen Situation in Kirgisistan. Diese Entschließung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem politische Opponenten und unabhängige Journalisten Verhaftungen und juristischer Schikane ausgesetzt sind, kurz vor wichtigen Kommunalwahlen.
Der Text stützt sich auf das erweiterte Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (EPCA) zwischen der EU und Kirgisistan, das die Zusammenarbeit an die Achtung der Menschenrechte bindet. Ziel ist es, auf den demokratischen Rückschritt aufmerksam zu machen und zur Einhaltung internationaler Verpflichtungen aufzurufen.
Die Entschließung wird unverzüglich an den Rat, die Europäische Kommission und die kirgisischen Behörden übermittelt. Die EU-Delegation in Kirgisistan ist beauftragt, die Situation zu verfolgen und bei anhaltender Verschlechterung weitere Maßnahmen zu erwägen.
Diese europäische Position unterstützt indirekt Menschenrechtsverteidiger und die demokratische Opposition in Kirgisistan. Sie erinnert die Behörden an ihre internationalen Verpflichtungen und könnte die bilateralen Beziehungen beeinflussen, sollten die Verstöße fortbestehen.
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