Diese EU-Verordnung ermöglicht es den Mitgliedstaaten, Sozialfonds leichter auf neue strategische Prioritäten umzuschichten. Im Juli 2025 verabschiedet, reagiert sie auf geopolitische Herausforderungen und bewahrt gleichzeitig grundlegende soziale Ziele. Alle EU-Länder und ihre Bürger sind von dieser Anpassung der ESF+-Regeln betroffen.
Angesichts jüngster geopolitischer und wirtschaftlicher Umwälzungen passt die EU ihren Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) an. Ziel ist es, den sozialen Zusammenhalt zu wahren und gleichzeitig den Mitgliedstaaten zu ermöglichen, auf strategische Notlagen wie Verteidigung, Cybersicherheit und industrielle Dekarbonisierung zu reagieren.
Die Verordnung tritt nach Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft. Mitgliedstaaten können ab 2025 Programmänderungen beantragen. Die Europäische Kommission überwacht die Einhaltung horizontaler Bedingungen mit Einschränkungen bei Mitteltransfers bei negativer Bewertung.
Arbeitnehmer profitieren von neuen Ausbildungen in strategischen Sektoren. Unternehmen können ihre Kompetenzen an ökologischen und digitalen Wandel anpassen. Benachteiligte Regionen erhalten verstärkte Unterstützung. Die Maßnahme balanciert Flexibilität und Schutz grundlegender sozialer Rechte.