Das Europäische Parlament äußert tiefe Besorgnis über die Verschlechterung der demokratischen Situation in Georgien nach den Parlamentswahlen im Oktober 2024. Diese Entschließung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem das EU-Beitrittskandidat eine schwere politische Krise erlebt, die Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit betrifft. Alle europäischen Bürger und EU-Institutionen sind von dieser Entwicklung in einem strategischen Partnerland betroffen.
Der Text stützt sich auf den Kandidatenstatus Georgiens von Dezember 2023 und das EU-Georgien-Assoziierungsabkommen. Hauptziel ist es, auf den demokratischen Rückschritt und systematische Verstöße gegen internationale Standards hinzuweisen und gleichzeitig an die europäischen Verpflichtungen des Landes zu erinnern.
Die Entschließung wurde Anfang 2025 nach den jüngsten Entwicklungen in Georgien angenommen. Das Europäische Parlament verfolgt die Entwicklung der Situation und könnte weitere Maßnahmen in Betracht ziehen, falls die Krise anhält. Der EU-Rat hat bereits bestimmte Visumerleichterungen für georgische Diplomaten ausgesetzt.
Georgische Bürger sind direkt von den Einschränkungen der Grundfreiheiten betroffen. Für die EU stellt diese Situation den Beitrittsprozess Georgiens in Frage. Menschenrechtsorganisationen dokumentieren die Verstöße, während die internationale Gemeinschaft die Entwicklung dieser politischen Krise beobachtet.
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