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Angenommene Texte
Angenommen2024-10-24

Position des Europäischen Parlaments zur Menschenrechtslage in Aserbaidschan

10e Legislaturperiode · TA-10-2024-0029
Angenommener Text
Dafür
453
79%
Dagegen
31
5%
Enthaltung
89
16%
Nicht abgestimmt
0
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Offizielle Fassung
Detaillierte Erklärung

Den angenommenen Text verstehen

Das Europäische Parlament nimmt Stellung zur Verschlechterung der Menschenrechtslage in Aserbaidschan, insbesondere im Vorfeld der COP29. Der Text äußert Besorgnis über die Unterdrückung der Zivilgesellschaft, Haftbedingungen und die Durchführung von Wahlen in einem restriktiven Umfeld. Alle europäischen Bürger und die EU-Aserbaidschan-Beziehungen sind von diesen Entwicklungen betroffen.

Hintergrund und Ziele

Dieser Text baut auf früheren Entschließungen des Parlaments zu Aserbaidschan auf und stützt sich auf internationale Menschenrechtsabkommen. Hauptziel ist es, auf die Verschlechterung der Grundrechte in Aserbaidschan hinzuweisen und zur Einhaltung internationaler Verpflichtungen aufzurufen, insbesondere anlässlich der Ausrichtung der Klimakonferenz COP29 in Baku.

Wesentliche Maßnahmen

  • Äußerung von Besorgnis über mehr als 300 politische Gefangene und Haftbedingungen
  • Verurteilung der zunehmenden Einschränkung des zivilgesellschaftlichen und medialen Raums
  • Beleuchtung von Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht
  • Bezugnahme auf Wahlbeobachtungen, die den demokratischen Prozess kritisieren
  • Erwähnung nicht umgesetzter Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
  • Aufruf zur Einhaltung der für die COP29 eingegangenen Verpflichtungen

Zeitplan und Umsetzung

Der Text erscheint vor der für November 2024 geplanten COP29. Er fällt in die politische Initiativbefugnis des Europäischen Parlaments und richtet sich an europäische Institutionen und Mitgliedstaaten. Die Umsetzung hängt von weiteren Maßnahmen des Europäischen Auswärtigen Dienstes und politischen Dialogen mit aserbaidschanischen Behörden ab.

Auswirkungen auf Bürger und Akteure

Diese Positionierung könnte die EU-Aserbaidschan-Beziehungen und die Diskussionen bei der COP29 beeinflussen. Menschenrechtsverteidiger und die aserbaidschanische Zivilgesellschaft könnten von erhöhter internationaler Aufmerksamkeit profitieren. Europäische Bürger werden über demokratische Fragen und Bedenken bezüglich eines wichtigen Partnerlandes in der Kaukasusregion informiert.

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