Das Europäische Parlament hat eine neue Verordnung verabschiedet, die die Transparenz bei internationalen Handelsverhandlungen stärken soll. Dieser Text kommt in einem Kontext, in dem europäische Bürger mehr Klarheit über Handelsabkommen fordern. Er betrifft alle EU-Institutionen, die in Handelsverhandlungen involviert sind.
Diese Verordnung ist im Rahmen des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union angesiedelt, insbesondere der Artikel 207 und 294. Das Hauptziel ist es, eine bessere Information der Öffentlichkeit und der nationalen Parlamente über die Entwicklung der von der EU geführten internationalen Handelsverhandlungen zu gewährleisten.
Die Verordnung (EU) 2025/1153 tritt unmittelbar nach ihrer Annahme in Kraft. Die Europäische Kommission ist für die Umsetzung verantwortlich, unter der Kontrolle des Europäischen Parlaments. Die ersten Anwendungen betreffen laufende Handelsverhandlungen.
Die Bürger profitieren von besserer Information über Handelsabkommen, die sie direkt betreffen. Unternehmen können regulatorische Entwicklungen leichter antizipieren. Nationale Parlamente haben direkteren Zugang zu europäischen Positionen. Verhandler müssen transparentere Verfahren einhalten.
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