Am 10. Oktober 2024 verabschiedete das Europäische Parlament eine Entschließung zum Fall von Bülent Mumay, einem inhaftierten türkischen Journalisten. Die Abgeordneten fordern seine sofortige Freilassung und verurteilen die Verstöße gegen die Pressefreiheit in der Türkei.
Bülent Mumay ist ein türkischer Journalist und Schriftsteller, der im September 2024 wegen Artikeln, die die Regierung kritisierten, festgenommen wurde. Ihm wird „terroristische Propaganda“ vorgeworfen, und ihm droht eine schwere Haftstrafe. Sein Fall steht im Zusammenhang mit der zunehmenden Unterdrückung der Medien in der Türkei, wo viele Journalisten inhaftiert sind.
In seiner Entschließung fordert das Europäische Parlament:
Die Entschließung wurde per Handzeichen ohne elektronische Abstimmung angenommen. Dies bedeutet, dass sie eine breite Mehrheit der anwesenden Abgeordneten hinter sich hatte.
Diese Entschließung zeigt, dass das Europäische Parlament die Pressefreiheit auch außerhalb der EU verteidigt. Sie sendet ein starkes Signal an die türkischen Behörden und erinnert daran, dass die Europäische Union Verstöße gegen die Grundrechte genau verfolgt. Für die Bürger ist dies ein Beispiel für die Rolle des Parlaments bei der Förderung demokratischer Werte auf internationaler Ebene.
Näherungsweise Zuordnung über deklarierte Interessensgebiete. Das beweist keinen Einfluss auf diese Abstimmung.